Deutscher Meister 2005
Eine Ebene höher"Schon 60 und kein bisschen müde" - so könnte das Motto der Volleyball-Oldies vom SV Reudnitz gelautet haben! Zum vierten Mal in Folge errangen die Männer um Kapitän Manfred Renner den Titel "Deutscher Meister".
Eine herausragend organisierte Veranstaltung, bildete den Rahmen für immerhin 16 Mannschaften aus ganz Deutschland, die den Kampf um Punkte, Satz und Sieg aufnahmen.
Einen Vorgeschmack auf das zu erwartende Spielniveau bekamen die Reudnitzer bereits in der Vorrunde zu spüren, als nach den erwartet leichteren Siegen gegen den Sonneberger VC 2004 (2:0 Sätze) und SV Buch (2:0 Sätze) , der Mannschaft des VSC 68 Grevenbroich ein schwer erkämpftes 1: 1 abgerungen werden konnte.
Der anfanglichen Niedergeschlagenheit wich die Erleichterung, dass man als Vorrunden - Zweiter einem Mitfavoriten des Turniers, der ebenfalls "patzte" im Überkreuzvergleich der Zwischenrunde aus dem Wege gehen konnte; immerhin wäre das der VC Rotation Mitte Berlin gewesen, der mit mehreren ehemaligen Auswahl - und Clubspielern angetreten war (u.a. Jürgen Kessel, Arndt Effler).
So kam es in der Zwischenrunde zur Begegnung mit dem Rastatter TV 1846, die dank konzentrierter Leistung in allen Spielelementen problemlos mit 2:0 Sätzen gewonnen wurde.
Das Halbfinale war erreicht und bescherte mit dem SV Warnemünde den Finalgegner des Jahres 2004. Möglicherweise machte sich der Kräfteverschleiß des bisherigen Turnierverlaufs bei den Norddeutschen stärker bemerkbar als bei den Sachsen, denn der gefürchtete Widerstand zeigte sich nur in Ansätzen, sodass ein klarer 2:0 Erfolg die logische Konsequenz war. VC Motor 94 Schwerin gegen SV Reudnitz als Finalpaarung, eine Begegnung, die an frühere Wettkämpfe zwischen dem SC DHfK Leipzig und dem SC Traktor Schwerin erinnerte und kaum etwas von ihrer Dramatik eingebüßt hat.
Vor zahlreichen Zuschauern mussten sich die Reudnitzer den körperlich überlegenen Schwerinern - verstärkt durch Altinternationale (Holland) - erwehren.
Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung, aus der Werner Nobis (Aufgabe), Berthold Fröhner (Angriff) und Frieder Hartwig (Zuspiel) noch herausragten, konnten die durch die Medien zum Favoriten erklärten Schweriner mit 2:0 Sätzen (25:22; 25:18) bezwungen werden!
Das Finalspiel schien allen Beteiligten gefallen zu haben, denn der Beifall der Zuschauer und die Gratulationen auch der Unterlegenen wollten kaum ein Ende nehmen.
Alles in allem ein schöner Sieg für den Leipziger Volleyballsport und den Leipziger Sport, der sich würdig an die Erfolge Leipziger Seniorensportler im Schwimmen, der Leichathletik, dem Tischtennis und anderer Sportarten anschließt!
So traten sie an:
Dr. Manfred Renner (Kapitän), Dr. Berthold Fröhner, Dr. Wener Nobis, Frieder Hartwig, Klaus Kiesche, Jürgen Schneider, Dr. Volkhard Uhlig, Manfred Steinbach, Dr. Richard Neuhofer

