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Heimsieg! Heimsieg!

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Zweimal 3 Punkte geholt gegen die LE Volleys und die TSG Markleeberg

Heimsieg! Heimsieg!

Am Samstag, den 13.01.2018, war es endlich soweit: das erste Spiel des Jahres stand vor der Tür und nicht nur eins, denn es hieß gleich Heimspieltag für uns. Als unsere Gäste durften wir heute die Mädels von den L.E. Volleys V und die Damen der TSG Markkleeberg IV begrüßen. Mit diesem Punktspieltag kamen gleich zwei Neuerungen. Zum einen konnten wir mit einem kompletten Kader aus 12 Spielerinnen in das zweite Spiel starten – ob es ein Fluch oder Segen war, sollte sich im Verlauf des Nachmittags zeigen. Und zum anderen konnte uns unser langjähriger Trainer Arni an diesem wichtigen Spieltag von der Trainerbank aus unterstützen.

Wir waren alle bis in die Haarspitzen hochmotiviert. Kurz vor Beginn mahnte uns unser Coach, die jungen Spielerinnen des Sonderspielrechtes auf keinen Fall zu unterschätzen. Stattdessen sollten wir Ruhe in unser Spiel bringen und Verantwortung in der Annahme übernehmen, aufbauen und mit einem Angriff abschließen. Punkt zwei wurde die Partie angepfiffen. Wir hatten den ersten Aufschlag, allerdings verwandelten die Volleys gleich ihren ersten Angriff in einen Punkt. Im Anschluss konnten sie mit gezielten Aufschlägen unseren Annahmeriegel so sehr verunsichern, dass es 0:5 gegen uns stand. Wir trafen uns kurz in der Mitte des Feldes und mahnten uns selber zu Ruhe und an die Worte des Trainers. Und es klappte! Wir konnten uns den Aufschlag holen. Elisa setzte mit ihren Aufschlägen den Gegner so sehr unter Druck, dass wir zum 5:5 ausgleichen konnten. Während der folgenden Punkte war es ein Spiel auf Augenhöhe, die Mannschaft, welche den Aufschlag annahm und gut zu ihrem Zuspieler spielte, erzielte mit dem Angriff auch meist einen Punkt.

Gunni gelang es mit ihren scharfen Aufschlägen, unseren 8:10 Rückstand in eine 16:10 Führung auszubauen. Dabei erzielten wir den Punkt entweder direkt über den Aufschlag oder es kam zu einer Dankeballsituation und wir sicherten uns den Punkt mit einem Angriff, dem wir im gegnerischen Feld versenkten. So versuchten wir weiter den Druck auf die gegnerischen Spielerinnen aufrecht zu erhalten und gewannen den ersten Satz dann doch souverän mit 25:17.

Auch in Satz zwei waren wir zu Beginn unkonzentriert und eigene Fehler häuften sich, sodass es 12:17 gegen uns stand. Unser Trainer handelte, indem er Jenny einwechselte. Sie sollte den Annahmeriegel verstärken und so kämpften wir um jeden Ball. Es stand 17:20 und wir setzten die Volleys mit unseren Aufschlägen so sehr unter Druck, dass selbst die zwei von ihnen genommen Auszeiten keinen Erfolg erzielten und wir unseren Rückstand in eine 23:20 Führung ausbauten. Ab jetzt hieß es kühlen Kopf bewahren, denn wir wollten auf keinen Fall den Satz abgeben. Wir stellten unsere eigenen Fehler ab und mit 25:22 sicherten wir uns auch Satz zwei.

Spätestens zu Beginn von Satz drei war der Kampfgeist in jedem geweckt und die ersten 3 Punkte waren zum Greifen nahe. So erlangten wir durch die harten Aufschläge von Jenny schnell eine 12:1 Führung. Die L. E. Volleys versuchten die Aufschlagsserie mit zwei Auszeiten aufzuhalten – ohne Erfolg. Bei dem Spielstand von 21:6 konnten wir unseren Augen scheinbar nicht trauen und auf einmal häuften sich wieder die Fehler auf unserer Seite und die Volleys verringerten den Abstand Punkt um Punkt. Bei dem Stand von 21:11 nahm unser Trainer eine Auszeit, die ihren Erfolg direkt im Anschluss zeigte. Wir konnten den Satz eindeutig mit 25:11 für uns entscheiden und nach einer Stunde Spieldauer waren die ersten 3 Punkte eingefahren.

Für das darauffolgende Spiel wussten wir, dass wir konzentrierter auf dem Feld agieren mussten, eigene Fehler minimieren und den Gegner mit gezielten Bällen unter Druck setzen. Unser Trainer wechselte nur die zwei Zuspielerinnen Bea und Sonja, ansonsten blieb es bei der Aufstellung vom dritten Satz. Gleich zu Beginn des ersten Satzes schenkten sich beide Mannschaften nichts, es war ein Spiel auf Augenhöhe. Dann gelang es Markkleeberg frühzeitig sich bei 5:11 abzusetzen und dieser 6-Punkte-Rückstand wurde uns zum Verhängnis. Wir machten zu viele eigene Fehler und kamen nicht zum Angriff, um den Gegner ausreichend unter Druck setzen zu können. So mussten wir den ersten Satz 19:25 abgeben, aber damit wollten wir uns nicht geschlagen geben.

Wir wussten, dass das noch nicht unsere Höchstleistung gewesen war und legten noch eine Schippe an Einsatz und Konzentration oben drauf. Außerdem änderte sich unsere Aufstellung: Alina wurde von Außen auf Mitte gewechselt, die Zuspielerinnen tauschten wieder zurück und Elisa wurde auf Außen eingewechselt. Unser neu erwachter Kampfgeist wurde belohnt. Lange Punkteralleys entschieden wir für uns. Es ging Punkt um Punkt. Bei dem Stand von 15:14 entschied sich unser Coach auf Außen Elisa gegen Elena auszuwechseln und bei 17:17 ebenfalls die Zuspieler Bea gegen Sonja. Außerdem war nun Gunni wieder an der Reihe, ihre scharfen Aufschläge im gegnerischen Feld zu versenken. Und falls doch mal ein Ball wieder zurückkam, wurde dieser einfach in Form eines Angriffs zu einem Punkt verwandelt. Wir schnürten den Sack souverän zu und gewannen den zweiten Satz 25:17. Nun stand es 1:1 nach Sätzen.

Zu Beginn des dritten Satz stand es durch mangelnde Konzentration in der Annahme schnell 1:7 gegen uns. Erneut ein 6-Punkte-Rückstand wie im ersten Satz. Doch durch gezielte Angriffspunkte und starke Aufschläge seitens Alina und Gunni verwandelten wir diesen Rückstand schnell in eine knappe 10:8 Führung. Zunächst behielten wir diese bis 13:10, aber die spielerfahrenen Gegnerinnen verteidigten das Spielfeld gut und erzielten mit platzierten Angriffen an die Seitenaußenlinie ihre Punkte. Und so kam es zum Ausgleich 13:13. Uns fiel es sichtlich schwerer die Lücken im gegnerischen Spielfeld zu sehen oder unsere Annahme war nicht gut genug für ein gutes Zuspiel, welches wir mit einem Angriff hätten verwerten können. Das führte zu einer knappen Führung Markkleebergs mit 17:19. Unser Kampfgeist war nach wie vor ungebrochen und so blieben wir am Ball. Bei dem Stand von 18:19 wechselte unserer Trainer erneut die Zuspieler Bea gegen Sonja. Es folgten knappe Punkteentscheidungen und Markkleeberg behielt immer noch die Führung mit 20:23. Nun kam auf unserer Seite Alina in den Aufschlag und ihr ging wahrscheinlich folgender Gedanke durch den Kopf: „Der Ball muss auf jeden Fall rüber!“. Die harten Aufschläge bescherten den Markkleebergerinnen deutliche Probleme. Unsere Feldabwehr und die gezielten Angriffe unserer drei Angreiferinnen halfen uns den Spieß zu wenden und so stand es 24:23. Was nun folgte, war ein wahrer Volleyballkrimi. Uns gelang es nicht, den Satzball in einen Satzgewinn umzuwandeln. Stattdessen sicherte Markkleeberg sich den Aufschlag und konnte auch den darauffolgenden Punkt erzielen. Es stand 24:25 und der Gegner hatte somit Satzball. Jeder arbeitete konzentriert auf seiner Position während des darauffolgenden Ballwechsels und so gelang uns der Big-Point mit dem wohl wichtigsten Block dieses Spieles durch unsere Mittelblockerin Tina. Ausgleich 25:25 beide. Elena war nun am Aufschlag und auch sie behielt die Nerven. Unsere Feldabwehr war wachsam und die Angreiferinnen wollten sich den Satzgewinn nicht mehr nehmen lassen. So gelang es uns, dass wir auch Satz drei mit 27:25 für uns entscheiden konnten. Nach Sätzen stand es nun also 2:1 für uns und ein Punkt war uns sicher.

Satz vier begann zunächst wieder auf Augenhöhe und wir machten hier und da unsere eigenen Fehler. So ging es bis zum 7:7, dann konnten wir uns absetzen. Elena machte druckvolle Aufschläge, während der Block gut arbeitete, die Feldabwehr auf der Hut war, der Zuspieler versuchte alle Angreifer einzusetzen und diese versenkten die Bälle gezielt im gegnerischen Feld. So gewannen wir Punkt für Punkt bis zu einer souveränen 10-Punkte-Führung und so stand es 17:7 für uns. Dann schlich sich doch die eine oder andere Unkonzentriertheit ein, es war schließlich schon der 7. Satz an diesem Spieltag. Doch nach einer kurzen Auszeit bei einem Stand von 20:11 sammelten wir nochmal alle Kräfte. Die zweiten 3 Punkte waren zum Greifen nahe. Durch diesen Gedanken beflügelt gewannen wir den vierten Satz souverän mit 25:15.

Und so war es geschafft, wir haben die maximalen 6 Punkte an diesem Samstag erzielt und klettern damit auf Tabellenplatz 6.

Mit von der Partie – egal ob als Akteur auf dem Spielfeld oder als Motivator von der Auswechselbank- waren an diesem sensationellen Punktspieltag: Alina, Laura, Tina, Gunni, Jenny, Elisa, Elena, Kristin, Sonja, Patricia, Julia und Bea.

Ein großes Dankeschön geht an dieser Stelle noch an unseren Trainer Arni und unsere Fans!

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